Die Krise bei Blackberry scheint kein Ende zu nehmen. Im letzten Geschäftsquartal verbuchte der Smartphone Pionier einen Rekordverlust von fast einer Milliarde US-Dollar.

Die Konsequenzen aus den schlechten Geschäftszahlen wirken sich vor allem auf die Belegschaft des kanadischen Unternehmens aus – es sollen rund 4.500 Mitarbeiter entlassen werden. Rund 7.000 Mitarbeiter werden im Unternehmen verbleiben.

Blackberry hat mit der Einführung des neuen Blackberry 10 Betriebssystems und neuer vielversprechender Smartphones versucht, gegen schwindende Marktanteile anzukämpfen – leider ohne nennenswerten Erfolg. Im letzten Quartal wurden gerade einmal 3,7 Millionen Smartphones verkauft – davon sogar die Mehrzahl mit dem veralteten Blackberry 7 Betriebssystem.

Seitdem sich das Unternehmen in der Krise befindet, wird immer wieder über mögliche Übernahmen spekuliert. Zuletzt war Microsoft als heißester Kandidat gehandelt worden. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist Blackberry Mitbegründer Mike Lazaridis ebenfalls an dem Kauf des Traditionsunternehmens interessiert.

Blackberry will sich unterdessen strategisch umorientieren. So will man sich vom Massenmarkt abwenden und sich mehr auf das Kerngeschäft mit gewerblichen Kunden konzentrieren. Darüber hinaus werden einige Geräte aus dem Sortiment genommen, so dass es zukünftig nur vier aktuelle Blackberry Modelle geben wird.

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