Der niederländische Designer Dave Hakkens hat hat sich mit dem Gedanken beschäftigt, welche Vorteile ein Smartphone haben könnte, das komplett modular aufgebaut ist und sich dadurch auch sehr gut individualisieren lässt.

Herausgekommen ist eine sehr interessante Designstudie, die demnächst sogar Wirklichkeit werden könnte, vorausgesetzt dass sich genügend Unterstützer finden lassen.

Komponenten lassen sich wie Bausteine austauschen

Man stelle sich ein Smartphone vor, das aus verschiedenen Modulen, sog. Phonebloks besteht und es einem ermöglicht, wichtige Komponenten wie Kamera, Akku und Display mit wenigen Handgriffen selbst auszutauschen.

Bei heutigen Smartphones steht man oft vor dem Problem, dass wenn eine Komponente defekt ist, oft auch das ganze Gerät ausgetauscht werden muss. Ist man z.B. mit der Kameraleistung unzufrieden, so kann leider nicht nur die Kamera ausgetauscht werden – es muss zu einem komplett anderen Gerät gegriffen werden. Das belastet zum einen den Geldbeutel und zum anderen auch die Umwelt.

Die Idee klingt zwar sehr gut, ist aber laut Meinung vieler Experten nicht ohne weiteres machbar und eigentlich ein „Alptraum aus Ingenieurssicht“.

Idee stößt im Internet auf große Resonanz

Der Designer wirbt im Rahmen einer ausgiebigen Werbeaktion auf Twitter für seine Idee und will so viel Unterstützer wie möglich finden. Bisher scheint der Plan aufzugehen. Ungefähr 48 Stunden nach dem Videoaufruf auf YouTube fanden sich auf der Crowdspeaking-Plattform Thunderclap mehr als 150.000 Unterstützer. Das YouTube Video wurde bisher über 3,6 Millionen Mal aufgerufen.

Google verfolgte bereits ähnliche Pläne verfolgt und sicherte sich 2011 diverse Patente des israelischen Unternehmens Modu, das bereits ein Konzept eines steckbares Smartphones entwickelte.

Ein steckbares Smartphone könnte durchaus „The next big thing“ werden – der Erfolg der Marketing-Kampagne lässt jedenfalls darauf schließen.

 

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