Eine aktuelle Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), TNS Infratest und Google untersuchte die Nutzung und Akzeptanz von mobilen Endgeräten und mobilen Branchen-Webseiten in Deutschland.

Demnach hat sich die Verwendung mobiler Endgeräte wie etwa Smartphones und Tablets seit 2011 mehr als verdoppelt. 2011 gaben 18,5 Prozent der Befragten an, ein Smartphone zu besitzen – aktuell sind es bereits 39,8 Prozent. Während 2011 noch der Anteil der Tablets mit 3,1 Prozent relativ gering war, liegt er aktuell bei 14,6 Prozent. Während sowohl Smartphones als auch Tablets Zuwächse in zweistelliger Höhe verzeichnen konnten, ging der Anteil der PCs um 7 Prozentpunkte auf 43 Prozent zurück.

Bei der Smartphone Nutzung sind Männer nach wie vor in der Überzahl, jedoch holen die Frauen immer weiter auf. 2011 betrug der Frauenanteil unter den Smartphone Nutzern nur 36 Prozent – aktuell nutzen 46 Prozent der befragten Frauen ein Smartphone.

Die Häufigkeit der Smartphone Nutzung ist in den letzten Jahren ebenfalls gestiegen. 2011 wurde das Smartphone von 37,4 Prozent der Befragten täglich genutzt – aktuell sind es bereits 51,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum nahm die tägliche Nutzung von PCs um 33 Prozent ab.

Smartphones werden besonders oft für den Zugriff auf Medien, den Versandhandel bzw. Banken und Versicherungen verwendet. Das Schlusslicht bilden die Branchen Getränke und Genussmittel, Kosmetik und Körperpflege und Energieversorger.

Bei der Bewertung der mobilen Webseiten anhand des Schulnotensystems war auffällig, dass keine einzige Branche mit einem „sehr gut“ abschneiden konnte. Die Branchen Kosmetik und Körperpflege, Medien, Versandhandel und Finanzen wurden immerhin mit „gut“ benotet. Die Branchen Getränke und Genussmittel bzw. Energieversorgen erreichten im Durchschnitt nur ein „befriedigend“.

Alarmierend ist jedoch, dass mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) für mindestens eine Branche eine negative Bewertung abgaben. Gründe dafür waren u.a. „Unübersichtlichkeit“ (58 Prozent), „nicht benutzerfreundlich“ (36 Prozent), „musste zu viel scrollen“ (26 Prozent) und „zu wenig relevante Informationen (24,1 Prozent). Knapp die Hälfte der Befragten kritisierte zudem die langen Ladezeiten. 

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